Move Your Money – Schließe das Kasino !

16. Feb 2010 | von | Kategorie: Andreas Zech, Mitglieder bloggen

MYM_Move-Your-MoneyVersetzen SIE ganze Berglandschaften!

Vor Wahlen höre ich immer wieder das Jammern vieler einzelner enttäuschter Bürger über unser Politik. Sie sagen mir: Mit meiner Stimme habe ich doch keinen Einfluß. Falsch !

Der Beweis: Move Your Money

Gerade erscheinen auf den Nachrichtentickern der deutschen Medienlandschaft die Meldung des Jahres 2010: Nehmt den Großbanken das Geld weg! Die Protestbewegung in den USA beginnt kräftig an Fahrt aufzunehmen.

Die Meldung des Jahres aus den USA 2009 / 2010

Arianna Huffington und Rob Johnson verfassen den Aufruf kurz vor Sylvester am 29. Dezember 2009: Move Your Money. In der Online-Zeitung The Huffington Post fordert Arianna Huffington nehmt den Großbanken das Geld weg. Auf der Webseite werden dem Leser solvente Alternativen angeboten, um zu einer Genosschaftsbank oder einer Volksbank zu wechseln.

Mit der Aufforderung wurde kurz danach in Form einer Domain diese reserviert. Die erste Domain war: www.moveyourmoney.info. Diese finden Sie auch bei Google auf Platz 1.

www.Move-Your-Money.org

Die Domain www.move-your-money.org zeigt nun auf attac Frechen. Mal sehen, ob wir hier in Deutschland auch sowas “gebacken” bekommen. Irgendwie sollten auch wir langsam aus unseren Träumen erwachen und uns bewegen, wie es die Franzosen oder die Amerikaner uns schon längst vormachen. Bisher nie so zahlreich, wie es nötig wäre.

Helfen Sie mit, das Kasino zu schließen. Jetzt, hier und heute!

Die Bundesregierung und das Parlament als Vertreter aller Bundesbürger und Steuerzahler hat über unsere Köpfe hinweg im Sinne von elitären Persönlichkeiten entschieden weit über 100 Milliarden zur Rettung der sogenannten Systembanken zu investieren.

Mach den Westerwelle – Du bist der Markt

Unsere Liberalen schwören auf den Markt, den Sie mit ihrem Klientel gerne beinflussen möchten und lassen sich im Gegenzug gerne in den entsprechenden Positionen wie bsp. Aufsichtrat reinsetzen. Korrigieren Sie den Kurs dieser realen 7,3 Prozentpatei. 50 Prozent Wahlbeteiligung macht eben nicht 14,6 Prozent / 2.

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41 Kommentare zu “Move Your Money – Schließe das Kasino !”

  1. Diese Aktion gewinnt ja langsam an Fahrt. Bankenwechsel-Parties werden in Kürze in ganz Deutschland stattfinden.

  2. Darum: Schließe das Kasino und wir beenden die Gier der (Bank-)Manager. Wir werden und wir sind das Korrektiv.

    Gestern im NDR Talk, Petra Gerster und Ihr Ehemann Nürnberger. Stichwort Verantwortung übernehmen.

  3. Politiker und Staat haben keine finanzielle Macht mehr. Die haben sie an die Banken und vor allem Zentralbanken verkauft.

  4. Diese Aktion sollte gefördert werden, damit hier mehr passieren kann. Bleibt am Ball. Ihr macht das ja alles ehremamtlich.

  5. Ich finde die Idee einer Ethik Bank sehr sympathisch. Wer die Nachrichten verfolgt, hat sicher von der Pleite der Noa Bank gehört. Entweder war sie es nicht oder hatte einfach unseröse Geschäftspraktiken, Stichwort Factoring.

    Immerhin zeigt dieses Beispiel, dass dieses Thema Kunden und Gelder anzieht. Das finde ich positiv !!!

    Viele Grüße aus Pulheim

    Sven Ohrem
    PSC Kraftwerk Pulheim
    http://www.kraftwerk-pulheim.de

  6. Ethische Banken finde ich super. Hier sollten mehr Informationen bereit gestellt werden. Für mich herrscht hier noch echter Mangel an Informationen.

    Worauf muss ich achten ?

    Viele Grüße aus Hamburg

    Philipp Noack | NOACK IMMOBILIEN Hamburg

  7. ch würde wohl eher einer staatlichen Bank mit klaren Regeln vertrauen. Heisst: Der Vorstand verdient maximal das 5 fache seiner Angestellten.

  8. Juup Schmitz sagt:

    Gestern gab es im ARD eine interessante Story zu Josef Ackermann.
    Ein Kapitalist, der die radikale Marktwirtschaft fordert und genauso “skupellos” umsetzt.

    Wat war dat doch damals schön im Rheinischen Kapitalismus. Ade soziale Marktwirtschaft …

  9. Hallo,

    habe einen Bericht im Fernsehen gesehen über ethisches Handeln, Firmen von Mikrokrediten. Hier gibt es eine Firma, die festegelegt hat, dass der Chef NIEMALS mehr als das 5 fache seiner Angestellten verdienen darf.

    Warum nicht auch für unsere Abzocker und Konzernmanager nicht nur von Banken. Lohnt es sich dann noch um jeden Preis ALLES zu machen ?

    Sergje Demir
    Reifenservice Frechen | Köln

  10. Tolles Logo. Wo kann ich den Eure Aktion mit einer Geldspende unterstützen ?

    Die Krise wirkt sich ja auf alle Bereiche aus, auch im Immobilienmarkt, wie wir das aus den USA kennen. Daher finde ich toll, dass ihr diese Aktion startet. Glück auf !

    Steffen Sieber
    Immobilienmakler in München

  11. @Bettina: Ganz Deiner Meinung. Gut, dass es Leute gibt, die sich die Mühe machen in Ihrer Freizeit, etwas zu leisten. Respekt !!!

    Michael Hubertus
    Immobilienmakler aus Aachen

  12. Super Sache ! Ein wirklich große Aktion. Toi toi toi …

    Bettina Bastgen
    Immobilienmaklerin in Berlin

  13. Daniel Freud sagt:

    @Jens

    Wenn die Analyse so ist, was wäre denn die Konsequenz ?

    Deutschland profitierte immer von einem starken Staat, der derzeit kaputt geredet wird. Eigenheimzulage bzw. der Traum vom Haus bzw. Eigentumswohnung zu finanzieren, geht nur über staatliche Förderung. Es sei denn, man hätte geerbt.

    Am besten mal einen Blick in Deine Stadt werfen und registrier die Renovierungen an Häuserfassaden pro Jahr …

    Daniel Freud

  14. Anna Wüster sagt:

    Ich kann Dir auch helfen. Der Autor heißt:

    Thomas Wieczorek

    Auch ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Absolut lesenwert !!!

    Liebe Grüße
    Anna Wüster
    Immobilienmakelrin in Berlin

  15. Hallo Claudia,

    ich lese mich auch gerade rein. Das von Dir erwähnte Buch – Die verblödete Republik – ist von welchem Autor ?

  16. Habe zufällig über diese Aktion gehört im Internet. Durch Google stieß ich auf diese Seite.
    Lesenwert zu diesem Thema ist auch das wirklich aufschlußreiche Buch

    Die veblödete Republik

    Dies passt zu dem ganzen. Wir, also jeder Einzelne von uns, sollte es tun. Wieso nach so einer lektüre nicht eine neue, ideologiefreie Partei gründen ?

    Gruss
    Claudia

  17. Wir sollten nicht nur über ethische Banken und deren Produkte reden, sondern viel pragmatischer über Microkredite, die uns mehr bringen als manchen dubiosen Banken und ihre Geschäftspraktiken. Wer denkt bitte mal an uns, statt nur über den Profit den diese durch uns erwirtschaften wollen ! Macht mal dafür eine Aktion !

    Peter Mertens
    - Das Makler Immobilien Portal -

  18. Jens Berger sagt:

    Wichtig ist, Banken zu fördern, die nach ethischen Grundsätzen arbeiten und daran ihre Finanzprodukte, die sie verkaufen, messen lassen. Hier sollte es mehr an Infos geben bzw. würde ich mir wünschen.

  19. […] Move Your Money – Schließe das Kasino ! » Huffington, Domain … […]

  20. Wer die Aktion nur dahingehend versteht, sein Geld zu “moven”, sprich beispielsweise von der Ackermann’schen Bank, der Deutschen Bank AG, zu einer Genossenschaftsbank zu wechseln, der hat meines Wissens nach nicht verstanden, wohin die Aktion will.

    Hierzu sollte einfach mal das Buch, BANK BANKER BANKROTT von René Zeyer gelesen werden bzw. das hervorragende Nachwort.

    Diese wenigen, Alan Greenspan und Ex-FED-Vorsitzender der Notenbank der USA, sind laut dem Buch DIEBE oder einfach nur Gangster, die den größten Coup der Geschichte des Geldraubes gemacht haben.

    Erinnern wir uns doch: Das Geld ist nicht verbrannt worden, es ist nur ge- “moved” worden und für die Lücke stehen Millionen von Menschen ein.

    Ursache: Waren in den letzten Jahren, im letzten Jahrzehnt, die permanenten niedrigen Zinsen.

    Was heißt das ?

    Ich als Sparer bekam lächerliche 2-3 Prozent, die die Teuerungsrate (Inflation, Kapitalertragssteuer) einfach so aufgefressen haben, dass für viele der Zwang entstand, diesen “Umpacker”-Service der Banken in Anspruch zu nehmen.

    Das Perfide ist an dieser Geschichte, dass dieses Vokabular einzug gehalten hat und jeder einfach so verwendet, als wäre dies selbstverständlich. Damit wurde der Crash zu dem, was er heute ist.

    Ich als Immobilien-Makler aus Trier unterstütze die Aktion, Move-Your-Money.org schon deshalb, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Ich sehe unsere Demokratie in Gefahr, denn es gab bisher kein internationales Gericht, dass diese Leute, – Gauner ? -, zur Verantwortung gezogen hat. Die Bonis sind in die Taschen weniger gewandert und es wird einfach so weitergemacht.

    Schaut Euch doch den regionalen Immobilien-Markt an, ein guter Beleg, wie schwer es gerade jetzt geworden ist. Und natürlich: Es scheitert oft an der Finanzierung der Banken.
    Kriminell wird es doch erst dann, was seit 2004 gängige Praxis ist, wenn die Banken diese Kredite an die Heuschrecken verkaufen und diese zur sofortigen Fälligkeit zurückgezahlt werden sollen.

    Hier empfehle ich den Google-Link zu Kathy Thedens,

    http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=Kathy+Thedens&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai=&fp=7d1a13ac1333581c

    Hans Werner Rieb | RIEB Immobilien
    http://www.trier-immobilien-makler.de/author/rieb-immobilien

    Immobilienmakler und Immobilien-Gutachter
    im Regierungsbezirk Trier und Umgebung (Luxemburg)

  21. […] In Deutschland hat Reuters zu erst reagiert Anfang Januar. Erst Mitte Februar war dies bei allen anderen Medien Tagesthema. Andreas Zech von ATTC Frechen hat diese Domain, http://www.move-your-money.org, reserviert. Dies war bis heute nach dem Bankentribunal von ATTAC eine einfache Weiterleitung auf den MYM-Artikel auf der Webseite von attac Frechen. […]

  22. Schaut einfach mal vorbei auf unserer Website: zeitbank-wuerzburg.de

  23. Wir sehen uns auf alle Fälle auf dem Bankentribunal in Berlin – ich bin in der Vorbereitungsgruppe Bankentribunal Aktive. Wir sollten uns überlegen, wie wir unsere Aktion weiterführen und koordinieren. Evtl. auch rund um das Forum der Alternativen am Sonntag. Ich bin auf alle Fälle bereits in den Tagen vorher in Berlin – am besten Fabian Scheidler fragen, wo ich zu erreichen bin. Oder andere aus der Bankentribunal-Gruppe z.B. Jutta, Renate, Carlo usw. Kommt einfach auf mich zu. Ich werde auch die Kärtchen-Aktion zum Feedback organisieren. Da brauche ich noch Helfer – aus Frechen.

    Servus Gerhard

  24. Ich finde das total witzig, dass die Attacies in Frechen die Finanzkrise und alles so ähnlich anpacken wie wir in Würzburg. Wir machen was. “Faires Geld”, das haben wir spätestens seit Sommer 2009 auf dem Bildschirm. Sogar schon früher. Jetzt nennen wir es “Faires Geld – Move Your Money.”

  25. Astor sagt:

    Hallo !

    Ja, das ist ja nun der Skandal: Joseph Ackermann hat im Oktober 2009 dieses Rettungspaket eingefordert mit den Worten “sonst haben Sie am Montag kein Kreditwesen mehr in Deutschland”. Dieser Satz ist richtig, es herrscht Einigkeit darüber, dass die “großen Drei” , Deutsche, Commerz und Dresdner pleite gegangen wären, wenn nicht die HRE gerettet worden wäre, mit der diese drei engstens verflochten sind. Zunächst, um dem Ganzen einmal eine politische Stoßrichtung zu geben, darf ja einmal gefragt werden, was denn daran so schlimm gewesen wäre? Jetzt bezahlen wir ohne Ende und haben erst recht kein Kreditwesen, denn die Gelder fließen wieder ins Kasino und die Realwirtschft klagt über Kreditklemme. Wäre es da nicht besser gewesen, die großen Drei pleite gehen zu lassen und die Konkursmasse den Genossenschaftsbanken zu überlassen? Diese hätten aus dem Stand Personal, Gebäude und Einrichtungen übernehmen können.

    Vor allem auch deswegen, weil die G-Banken die einzigen sind, die beim Handel mit dem später so benannten “toxic waste” nicht mitgemacht haben. Das widerspricht einfach ihrem Geschäftsmodell, aber genau dafür haben sie ja nun keinen Schaden angerichtet wie die anderen. Nicht sauber sind diesbezüglich die Sparkassen geblieben. Weil diese Frage unten aufgekommen ist: Sparkassen sind halbstaatlich, der Chef des Sparkassendirektors ist der Landrat. Aber gerade der Staat hat die Gefahren nicht sehen wollen und hat sich in die später krisenauslösenden Papiere eingekauft.

    Aber wie können Genossenschaftsbanken, die ja regional organisiert sind, am Ende einen Konzern finanzieren? Dazu reicht ihre Kapazität vorneweg nicht. Aber sie haben die Möglichkeit, sich überregional zusammen zu tun, wobei sie allerdings rechtlich selbständig bleiben. Das ist ganz wichtig, denn so wäre eine Monopolisierung des Geschäfts unmöglich. Das aber ist gerade das Resultat der Krise: viele Banken sind pleite gegangen, die überlebenden werden danach trachten, durch Absprachen Monopole zu errichten. Ist ja auch einfacher, wenn man unter sich ist.

    Das ist nun nicht geschehen, obwohl diese Entscheidung trotz ihrer Tragweite äußerst populär gewesen wäre. Die SPD hätte sich eine katastrophale Wahlniederlage ersparen können, wenn sie sich zu diesem Schritt entschlossen hätte. Denn gerade SPD und Grüne haben den Markt für den toxic waste geöffnet und tragen damit große Verantwortung für das Debakel. Diesen Tony Blair abgeschauten Konvertiteneifer wollte der Wähler abstrafen, womit er sicherlich recht hatte. Nun aber hat er die FDP.

    Genug soweit. Das Ganze ist nur Vorrede. Der Ball muss ins Tor. Dazu beim nächsten Beitrag.

    Gruß Astor

  26. Hallo,
    wer sich etwas mehr mit ethischen Banken auseinandersetzen möchte, dem sei auch die Webseite http://www.ethische-geld-anlage.de empfohlen. Dort können verschiedene Banken, die nach ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien arbeiten, miteinander verglichen werden.
    Viele Grüße!

  27. vogel2044 sagt:

    (Wunder, jezz klappt’s irgendwie ? *schäm*)

    @Andreas

    Will man wirklich zu einem Bank-Run auf Banken aufrufen, die mit hunderten Milliarden Euro auf Kosten der SteuerzahlerInnen gerettet worden sind und nun auch teilweise dem Staat gehören? Gesetzt den Fall, ein solcher Bank-Run würde die Großbanken wirklich in Schwierigkeiten bringen – welche Folgen hätte dies? Wäre das Geld dann endgültig weg?

    Hierzu habe ich beim AA wie folgt schon kommentiert:

    “Im Vorfeld durch überdenken und nachdenken alles Negative ausschließen und nur das Positive geschehen lassen: Guuute Idee! *Grrrh* Die Kohle iss schon weg – unn nu? (Boni, Wetten gegen Griechenland und den Euro – schon ‘mal von gehört?)”
    und
    “Voraussehen was genau passiert: Hellseherei!
    Aber: Selbstmord aus Angst vor dem Tod iss einfach nur Dummheit!
    Wenn’s darum geht die Kugel zu ruinieren: Vollgas! Wenn’s darum geht gegen erkennbare Wild- und Auswüchse, die die Verantwortlichen nicht nur nicht bekämpfen sondern sogar noch durch Passivität und aktives Wegguggen, Euphemiesieren und Handaufhalten massiv unterstützen, ‘was zu unternehmen nach Mutti rufen! Klasse, kann ich da nur sagen!
    Das unterscheidet uns von den Bösen: Die handeln, wir diskutieren und scheißen uns in die Hosen!”

    Dem möcht’ ich hier nix mehr beifügen, alles gesagt!

    Die Idee mit dem Slogan/Aufkleber/Sticker iss sehr gut. Ich hoffe, dass die Anregungen beim AA hierzu hilfreich sind unn dass da ‘was passiert!*

    Beste Grüße
    *Comment sponsored by Rent-a-Rüttgers & B.E.Trueger GmbH & Co. KG

  28. […] in Deutschland wird bereits bei attac Frechen über den amerikanischen Aufruf diskutiert und an einer Deutschen Umsetzung gearbeitet. Wollen wir […]

  29. […] in Deutschland wird bereits bei attac Frechen über den amerikanischen Aufruf diskutiert und an einer Deutschen Umsetzung gearbeitet. Wollen wir […]

  30. […] attac Frechen Kategorien:Finanzwirtschaft, Kapitalismus, Widerstand Schlagwörter:attac, Ausbeutung, […]

  31. Andreas Zech sagt:

    Kommentar zu: http://hanniballektor.wordpress.com/2010/02/28/banken-plattmachen/#comment-1786

    Natürlich müssten die folgenden Fragen diskutiert werden:

    Will man wirklich zu einem Bank-Run auf Banken aufrufen, die mit hunderten Milliarden Euro auf
    Kosten der SteuerzahlerInnen gerettet worden sind und nun auch teilweise dem Staat gehören? Gesetzt den Fall, ein solcher Bank-Run würde die Großbanken wirklich in Schwierigkeiten bringen – welche Folgen hätte dies? Wäre das Geld dann endgültig weg?

    Die Masse der Gelder ist richtigerweise von institutionellen Anlegern auf den Konten der Grossbanken. Die Letzte Pressemeldung über den Milliardenverlust bei der Commerzbank AG zeigt, dass unsere Steuermilliarden bald versiegen oder es schon sind. Erst durch die Übernahme der Dresdner Bank AG – für mich eine klassische Bad Bank aufgrund der toxischen Papiere – droht die Commerzbank AG zu zerreißen. Vom Bafin-Chef wird derzeit diskutiert, auch eine Bank, die nicht richtig wirtschaftet, in die Insolvenz gehen zu lassen.

    Noch was Bemerkenswertes: Die Commerzbank macht derzeit Gewinne im Privatkundengeschäft und im Mittelstand. Heisst: Die “Großen” würden uns schon brauchen, auch wenn Ihr Verhalten uns gegenüber eine andere Sprache spricht.

    Hier finde ich, sollte jeder Einzelne klar Ihnen die Grenzen aufzeigen und den Managern zu verstehen geben, dass Sie Ihre Fähigkeit die Geschäfte im Auftrage der Anteilseigner in ungenügender Weise nachgekommen sind und jahrelang unberechtigterweise zu hohe Bonis einbehalten haben im Vergleich zu den Angestellten, die wesentlich dazu beitragen. Solidaritätsprinzip gilt auch hier schon lange nicht mehr. Bedenkt man zusätzlich noch die vielen Arbeitsplätze, die Reduziert wurden, sollten wir die “Kleinen” jetzt unterstützen.

    Die Frage: Welche Banken arbeiten so, dass jeder Einzelne gut beraten ist, dort sein Geld der Bank anzuvertrauen. Hier sollte ein Kriterienkatalog erarbeitet werden. Ausserdem braucht es die Unterstützung Einzelner, um vor Ort uns Rückmeldungen zu geben von den kleinen Banken.

    Ein Mammutprojekt, das wir meistern können!

    Gruss
    Andreas Zech

  32. […] nun auch in Deutschland angelangt ist und wir von attac Frechen gefragt wurden, ob wir uns beteiligen wollen, ein, zwei nächtliche Gedanken […]

  33. Andreas Zech sagt:

    Hallo Moses,

    wir arbeiten daran und zwar ununterbrochen. Wir werden auf der Kampagnen-Webseite http://www.Move-Your-Money.org darstellen, wie unser Konzept aussieht. Vor allem werden wir einen Kriterienkatalog erstellen für die sogenannten Ethik-Banken, die mit unserem Geld seriös, werteorientiert arbeiten.

    Aus dem Verlag Gehlen gibt es von den Autoren Grill und Perczynski das Standardwerk für Bankkaufleute: Wirtschaftslehre des Kreditwesens. Dort heißt es immer von Kreditinstituten, nicht Invenstmentbanken oder ähnlichem. Back to the roots – zurück zum Ursprung, zum Wesentlichen des Bankwesen, dass dem Gemeinwesen dienen soll.

    Das Genossenschaftsprinzip, hatte selbst bei der der Dachgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken meine Banklehre absolviert, hat das Vier-Augen-Prinzip. Sie waren übrigens diejenigen, die Bareinzahlungen sofort mit gleicher Wertstellung – Valuta – gutgeschrieben haben auf das Konto des Inhabers. Dagegen haben die Privatbanken 2 Tage und später das Geld gutgeschrieben, bis dann mal wieder ein Kunde geklagt hatte.

    Sparkassen sind keine sogenannten staatlichen Banken, sondern hier haftet die Kommune – die Öffentlichkeit – für die Einlagen der Bank. Viele Sparkassen sind Pioniere in der Vergabe für Kredite der Existenzgründer, Jungunternehmer und oftmals ein stabielerer Partner für den Mittelstand, als es die Großbanken je waren.

    Wir wollen das Aufzeigen der Alternativen mit in den Mittelpunkt rücken, genau wie das Orginal aus den USA. Ebenso wollen wir Bankkunden zu Wort kommen lassen, die Wechseln. In der Finanz – und Weltwirtschaftskrise haben sehr viele Investmentbanker ihre überhöhten Bonis aus dem Geld-Spielkasino den Sparkassen übertragen, denn diese Gelder werden quasi vom Staat geschützt. Das schreien nach absoluter Privatwirtschaft ist also in der Krise nur noch reine Heuchelei.

    Wir haben mit einer renomierten großen Tageszeitung schon Kontakt aufgenommen. In einem Blog aus den USA sucht derzeit die ARD New Yorker Bankkunden von Großbanken, die ihr Geld wegbringen. Diese sollen gefilmt werden. Wir werden also in kürze, 4 – 8 Wochen, wohl einen Bericht im deutschen Fernsehen bekommen.

    Wir suchen händeringend nach guten und aktiven Leuten, die uns in dieser wirklich großen Kampagne für David gegen Goliath unterstützen. Getragen werden kann diese Kampagne nur von vielen Einzelnen.

    Wer uns Video-Botschaften schicken möchte, kann dies gerne tun: Alle Infos, Kontaktanfragen, Unterstützungen bitte immer an die E-Mail-Adresse: info@move-your-money.org.

    Wir sollten uns in Zukunft alle mehr um die da Oben kümmern! Dazu muss man auch wirklich nicht ein Linker sein. Ich selbst bin in keiner Partei, wenn ich auch mal in einer gewesen bin. Bürgerbeteiligung ist weder gewollt noch erwünscht, Bürgerdemokratie verboten, greift es doch Ihre Pfründe an. Vor allem zeigt uns die geringe Wahlbeteiligungen und der Anteil der Nichtwähler an, dass Ihre goldenen Zeiten aus den 60er und 70er längst vorbei sind und wir derzeit eine ermüdende Parteiendemokratrie erleben. Wo Ministerpräsidenten eines großen Bundeslandes mit 23 Prozent der stimmberechtigen Wähler zu Macht gelangen. Berücksichtigt man von dieser Partei die Anzahl der aktiven Mitglieder ins Verhältnis zu den stimmberechtigten Wählern, sieht es sogar aus, als lebten wir im Feudalismus, wo eine sehr kleine Gruppe / Schicht über die Köpfe von Vielen entscheidet.

    Daher kann diese Aktion nur von jedem Einzelnen getragen werden, egal welcher Hautfarbe, Ausbildung, Beruf er ist. Wir sind das Volk, wir sind das Regulativ.

  34. Moses Agbonlahor sagt:

    Hallo Andreas,

    erstmal herzlichen Glückwunsch dafür, dass du diese Domain so flink registriert hast, ich glaube diese Bewegung wird auch in D eine Lawine auslösen.

    Was der Seite allerdings noch fehlt sind ganz klar das Aufzeigen der alternativen Banken in Deutschland. Jedem der sein Konto bei einer der “Kasinobanken” Deutscher Bank, Kommerzbank, Dresdner, Citibank oder HSBC hat, muss klar gemacht werden, dass es sehr einfach und ohne grossen Aufwand geht sein Erspartes und seine täglichen Geschäfte einer verantwortungsvollen Bank – ohne absurder Boni-Politik und Zertifikate ins Nirgendwo – anzuvertrauen.

    Diese Banken sind in Deutschland vor allem die klassischen Genossenschaftsbanken wie die Volksbanken, Raiffeisenbanken oder Spardabanken. Inweit die Sparkasse hier auch dazu zählt, könnte vielleicht ein kompetenterer Leser noch klären bitte, da ich denke das sie keine “klassischen” Genossenschaftsbanken sind sondern in staatlichen Händen…

    P.S. Um den Ackermanns und Madoffs dieser Welt zu mißtrauen muss man kein Linker sein. Ich kenne sehr viele konservativ eingestellte Menschen, die nur zu gerne ihr Geld woanders ‘parken’ würden, wenn sie denn besser informiert wären… (bin aus der Branche)… deshalb glaube ich auch, dass diese Bewegung noch sehr viele Menschen mitmachen können, wenn es besser gelingt sie im Netz und darüber hinaus zu verbreiten. Also ran an die Tasten! ;-)

  35. Hallo Andreas,

    ich denke, unsere jeweiligen Definitionen von Marktwirtschaft unterscheiden sich doch ganz gewaltig. Die amerikanische Wirtschaft ist doch in keinster Weise eine freie. Nur weil dort soziale Sicherungssystem weitestgehend fehlen heisst das noch lange nicht, dass es keine Beeinflussung der Politik durch die Wirtschaft und umgekehrt gibt. Erik Janzen hat in seinem Artikel “Die Bubble-Ökonomie” sehr ausführlich die Macht der US-amerikanischen FIRE-“Industrie” (FIRE steht für Finance, Insurance, Real Estate) über staatliches Handeln dargelegt. Der Beitrag erschien in den Blättern für Deutsche und Internationale Politik und ist leider nicht mehr frei zugänglich (er war es mal).

    Und sicher, auch in der deutschen Politik grassiert Korruption und Einflussnahme von mächtigen Wirtschaftsverbänden. Das ist jedoch Ausdruck einer nicht funktionierenden Marktwirtschaft. Und gerade die Liberalen (die FDP zähle ich nicht dazu) haben diese immer aufs heftigste kritisiert.

    Ich bin ein Anhänger insbesondere von Walter Eucken. Diesem strebte – ebenso wie Hayek – in der Wirtschaftspolitik eine Art Nomokratie vor. Das heisst die Regeln, inerhalb derer marktwirtschaftliche Transaktionen stattfinden können von der Politik gerade nicht bzw. nur schwer geändert werden. D.h. die Regeln können nicht zugunsten von Interessensgruppen geändert werden. Das setzt natürlich vorraus, dass es ein Regelsystem gibt welches größtmögliche Individuelle Freiheit garantiert und gleichzeitig den Schaden, den das freie Handeln einzelner verursachen kann minimiert.

    Auch darüber hat Eucken nachgedacht und sehr konkrete Vorstellungen entwickelt, die ich in vielen Punkten für richtig halte. Er hat diese konstituierenden Prinzipien einer Wirtschaftsordnung in dem Buch “Grundsätze der Wirtschaftspolitik” dargelegt. Eines dieser Prinzipien ist die HAFTUNG. Jeder Mensch sollte für sein Handeln haftbar gemacht werden. Haftungsausschluss für Manager z.B. wäre seinen Vorstellungen nach nicht erlaubt. Der Gesetzgeber würde festlegen und garantieren, dass der Manager eines Konzerns (oder Fonds) für sein Versagen mit seinem Privatvermögen haften muss (und das fast unbeschränkt). Er ging sogar noch weiter indem er forderte, dass auch Hauptanteilseigner an Unternehmen, die Macht und Einfluss auf die Unternehmenspolitik ausüben ebenfalls haftbar gemacht werden müssen. Was denkst Du was dann los wäre? Klar wir zahlen nicht für eure Krise, leider interessiert das die demokratisch gewählten Politiker nicht, und die handelnden würden tatsächlich blöd gucken wenn ihr in einer liberalen Wirtschaftsordnung jetzt selber zahlen müssten.

  36. Andreas Zech sagt:

    An staunenundwundern:

    Schön wäre es gewesen, Du hättest geschrieben, Du wärst ein Befürworter der SOZIALEN Marktwirtschaft. Scheinbar vergessen die Liberalen Ludwig Erhard, http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswunder.

    Marktwirtschaft in reinster und zerstörischerer Form findest Du in den USA. Wir erleben selbst, wie sich das anfühlt und wie weit immer mehr die Solidarität in unserem Lander systematisch kaputt gemacht wird.

    Für das Thema Wirtschaft und Politik empfehle ich das Buch von Hans-Martin Tillack aus dem Verlag Hoffmann und Campe: Die korrupte Republik – Über die einträgliche Kungelei von Politik, Bürokratie und Wirtschaft.

    Über den sogenannten Markt wird viel geredet, doch wenige, gerade in der Politik und vor allem bei den Liberalen verstehen diesen. Vielleicht wollen sie es auch nicht.

    Zu den Banken: Deutsche Bank hat sich gesund gestoßen, teilweise aus Steuergeldern aus den USA. Commerzbank und Dresdner Bank haben sich übernommen. Erst die Allianz, die die Dresdner aufgekauft hatte, dann mit etwas Glück an die Commerzbank abgegeben hatte, vielleicht mit dem Ziel, dass dann die Steuerzahler dies bezahlen werden. Probleme waren vielleicht schon bekannt.

    Die Gewinnmargen waren in der Vergangenheit bei einer durchschnittlichen Rendite von 5 Prozent durchaus hervorragend, da die Risiken auch gering waren. Woher kamen denn die ganzen Paläste oder Türme der Bank und die guten Gehälter. Die Stabilität des Berufes Bankkaufmann gab ihm im Volksmund den Begriff des Bankbeamten. Die Aussage von 20 Prozent Rendite eines Herrn Ackermann inkl. dessen masslosen Vorstandsbezüge aufgrund eines unserösen Investmentbanking schaffte die Situation, wie wir sie heute haben. Was die öffentlichen Banken betrifft, war deren Welt in Ordnung, bis die Privatbanker und Unternehmer sich dort einschalteten. IKB ist hier Beispiel, dass Sie es nicht können, denn im Aufsichtsrat saßen führende Banker etc. Unter anderem hatte die Deutsche Bank ihre verlustbringenden Wertpapiere geschickt an die IKB verkauft.

    Sachverhalte werden leider nicht richtigerweise widergegeben, daher laufen die Kampagnen der Wirtschaftsverbände bzw. Lobbisten auch so erfolgreich. Die untere Schicht, Hartz 4 und die Schicht der mittlerweile Niedriglöhner werden strategisch noch geteilt, so dass die Niedriglöhner die Hart IVler beschimpfen, weil sie fast soviel bekommen wie sie selbst.

    Interessant und erwähnenswert ist hier das Buch von Simon Bichlmaier aus dem Wagner-Verlag, Zu Geld und Ökonomie. Einzelne Artikel sind zu finden unter der Webseite, http://www.simon-bichlmaier.de.

    Die Bewegung Move Your Money – move-your-money.org – soll nicht nur den Frust zum Ausdruck bringen, sondern auch den Menschen ins Bewußtsein rufen, dass Sie die Weichen stellen können und keine Handlanger sind für die Mächtigen und der Politiker. Zur Politik und insbesondere den Parteien empfehle ich das Buch von Gabor Steingart aus dem Piper-Verlag, Die Macht Frage – Ansichten eines Nichtwählers.

    Zur Machtfrage von Politiker und Staat: Die Banken sollten der verlängerte Arm der Zentralbank, sprich Bundesbank, sein. Kreditinstitute, wie die Lehrbücher für Bankkaufleute auch heissen. Das sind sie per se leider nicht mehr. Die finanzielle Macht oder Währungshoheit wurde gerade von den Politikern der CDU und FDP verkauft an die EU und dessen europäische Zentralbank. Jetzt gibt es gleiche Kreditzinsen für Spanien, wie für Deutschland. Richtig war das alles nicht und die Immobilienpleiten wie Spanien und die schieflage in Griechenland gehört exakt hier hinein. Am Ende wird wieder die Geldmenge kanpp. Folge: Es wird gespart. Und wo wird gespart ? Bei denen, die immer weniger ind er Tasche haben, die volkswirtschaftlich das Öl sind für den laufenden Motor.

    Darum: Schließe das Kasino und wir beenden die Gier der (Bank-)Manager. Wir werden und wir sind das Korrektiv.

    Gruss
    Andreas Zech

  37. “Unsere Liberalen schwören auf den Markt,…”

    Ich zähle mich selbst zu den Liberalen und bin ein beständiger Befürworter der Marktwirtschaft. Und als solcher stelle ich die – berechtigte, so denke ich – Frage, warum ich mein Geld einer Bank anvertrauen sollte, die einzig allein aufgrund von Staatsgeldern überlebensfähig ist. Das macht ja irgendwie keinen Sinn.

    Wenn die Krise eines gelehrt hat dann, dass man niemals irgend etwas kaufen sollte, was man nicht versteht, bzw. in fünf Minuten verständlich erklärt bekommt. Deshalb finde ich es sinnvoll in Banken zu investieren, deren Horizont den eigenen nicht gar zu weit übersteigt, d.h. lokal zu investieren.

    “Irgendwie sollten auch wir langsam aus unseren Träumen erwachen und uns bewegen, wie es die Franzosen oder die Amerikaner uns schon längst vormachen.”

    Naja, bei uns in Deutschland sind die öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Banken traditionell schon sehr stark. Ich habe bisher leider keine Daten über die entsprechenden Marktanteile in verschiedenen Ländern gefunden. Laut wikipedia sind jedoch in Deutschland die Gewinnmargen der Banken im Internationallen Vergleich sehr gering, da es durch den ÖR-Sektor sehr starke Konkurrenz gibt. Natürlich ist die ÖR oder genossenschaftliche Organisationsform alleine noch kein Garant für eine seriöse Geschäftsführung. (http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2009/0309/index.jsp)

    Bei attac war ich einige Zeit aktiv – gegen den Börsengang der Bahn-, allerdings hatte ich es als Anhänger des Ordoliberalismus doch ziemlich schwer mich mit dieser Bewegung zu identifizieren. Ich lese ja auch Hayek und musste mir dann immer von anderen anhören, was für ein schlimmer Finger dieser Hayek doch war. Und das von Leuten die ihn nie gelesen hatten, dafür aber Butterwegges dümmliches Neoliberalismus-Buch.

    Trotzdem finde ich es gut, dass Sie in dieser Sache Werbung betreiben. Soll der Markt entscheiden.

  38. SabineKurjo sagt:

    Na ja, Andreas,

    das Stimme Abgeben fuer Politiker ist ein anderes “Abstimmen” als das Wechseln einen Bankkontos. Das ist genau der Witz: als Bankkunde ist man mehr “politisch” aktiv, bzw. passiv als “player” und als Opfer!

    Politiker und Staat haben keine finanzielle Macht mehr. Die haben sie an die Banken und vor allem Zentralbanken verkauft.

    Aber mit Move Your Money kann man wenigstens seinem Frust positiven Ausdruck geben. Moegen viele davon auch in Deutschland so begeistert sein wie du!

    Herzlichst,
    Sabine Kurjo
    http://NationaleSchulden.eu

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